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Alles über Reisen : Italien : Reisemagazin
Italiener charakterisieren Bologna, die Hauptstadt der Region Emilia-Romagna mit ihren 421 000 Einwohnern anhand von drei Beinamen. Nicht ohne Grund wird die berühmte Universitätsstadt im Süden der Poebene "la dotta" - die Gelehrte genannt. Auch auf dem kulinarischen Gebiet hat Bologna einiges mehr zu bieten als nur die weltbekannte Pastasauce und trägt daher den Beinamen "la grassa", die Fette. Sie liegt im Zentrum der anerkannten Feinschmeckerregion Emilia-Romagna und ist allein schon wegen ihres großen Angebotes an Kulinessen einen Besuch wert. Den Namen" La rossa" erhielt Bologna, da es bis 1999 von der politischen Linken regiert wurde und als die "rote Musterstadt" galt. Doch auch wegen des in der Sonne orangebraun- rötlich schimmernden Häusermeeres wird Bologna diesem farbigen Namen gerecht.
Die Stadt Bologna ist auch kulturell sehr vielseitig und ist dank ihres eindrucksvollen Erbes an Kunstwerken von den Etruskern bis zu den Römern zur Kulturhauptstadt Europas des Jahres 2000 ernannt worden. Im historischen Stadtzentrum findet man ein geschlossenes mittelalterliches Stadtbild mit vielen Sehenswürdigkeiten, wie Bogengänge, zahlreiche Kirchen und Paläste, reizvolle Plätze sowie Türme und sogar Reste der über 700 Jahre alten Stadtmauer.Von den über 100 Türmen, die im Mittelalter die Dächer der Stadt überragten sind heute gerademal die Überreste von 20 Türmen wieder zu finden. Eine besonders eindrucksvolle Sehenswürdigkeit sind die beiden Zwillingstürme aus dem 12. Jahrhundert. Der 48 Meter hohe Torre Garisenda und der 97 Meter hohe Torre Asinelli - beide mit einer beträchtlichen Schieflage - sind gemeinsam das Wahrzeichen der Stadt. Sie sind schon von weitem deutlich sichtbar und helfen, sich in dem Häuserlabyrinth der dichtbebauten Stadt nicht zu verirren.
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